Eine Kommentierung von Thomas Nagel / Denis Parvex
Herausgegeben von Damian K. Graf / Doris Hutzler
Art. 38 Verletzung der Prüfpflicht
1 Eine Händlerin oder ein Händler, die oder der vorsätzlich die Pflicht nach Artikel 15 verletzt, ein Revisionsunternehmen zu beauftragen, wird mit Busse bis zu 100 000 Franken bestraft.
2 Handelt sie oder er fahrlässig, so wird sie oder er mit Busse bis zu 10 000 Franken bestraft.
I. Allgemeines
1 Art. 38 GwG wurde im Rahmen des Bundesgesetzes zur Umsetzung der 2012 revidierten Empfehlungen der GAFI und damit mit der erstmaligen Erfassung der Händler durch das GwG eingeführt. Die Bestimmung trat per 1. Januar 2016 in Kraft. Anfänglich wurde ein Barzahlungsverbot von Beträgen über 100 000 Franken und eine Strafbarkeit von Händlern, die solche Beträge in bar entgegennehmen, vorgeschlagen.
2 Die Bestimmung bezweckt die Sicherstellung der Einhaltung der Sorgfaltspflichten durch Händler im Kampf gegen Geldwäscherei. Mit anderen Worten soll gewährleistet werden, dass die Privaten an der Rechtspflege mitwirken, indem sie die für sie geltenden Bestimmungen des GwG einhalten (zum Zweck des GwG vgl. OK-Nagel, Art. 1 GwG N. 1 ff.).
3 Bei einem Strafverfahren aufgrund von Art. 38 GwG obliegt die Verfolgung und Beurteilung von Widerhandlungen dem EFD (vgl. Art. 50 Abs. 1 und Art. 1 Abs. 1 lit. f FINMAG), womit das VStrR zur Anwendung kommt (Art. 1 VStrR). Subsidiär gilt der allgemeine Teil des StGB.
II. Objektiver Tatbestand
A. Täterkreis
4 Die strafbewehrte Handlung gemäss Art. 38 GwG ist die Nichtbeauftragung einer Revisionsstelle mit der Prüfung der Einhaltung der GwG-Pflichten durch einen Händler i.S.v. Art. 2 Abs. 1 GwG. Damit ist Art. 38 GwG ein Sonderdelikt, das nur durch einen Händler gemäss Art. 2 Abs. 1 lit. b GwG begangen werden kann.
5 Erfolgt eine Zuwiderhandlung gegen Art. 38 GwG in einem Geschäftsbetrieb, so ist tauglicher Täter jede natürliche Person, die die Tat gemäss Art. 38 GwG beim Besorgen der Angelegenheiten eines Einzelunternehmens oder sonst in Ausübung geschäftlicher oder dienstlicher Verrichtungen für einen anderen – aktiv oder durch Unterlassen – begeht (Art. 50 Abs. 1 FINMAG i.V.m. Art. 6 Abs. 1 VStrR).
6 Art. 102 StGB kann bei einer Verletzung von Art. 38 GwG (ohne eine Erfüllung anderer Straftatbestände) nicht zur Anwendung gelangen, da es sich bei diesem Straftatbestand um eine Übertretung handelt. Die Bestrafung einer juristischen Person als Täterin i.S.v. Art. 38 GwG ist deshalb ausgeschlossen.
B. Tathandlung
7 Tathandlung von Art. 38 GwG ist das Nicht-Beauftragen bzw. das Sich-nicht-Prüfen-Lassen und damit eine Verletzung der Pflicht, ein Revisionsunternehmen zu beauftragen (Art. 15 GwG).
8 Da der Tatbeginn und die Tatvollendung zusammenfallen, ist eine Abstufung zwischen Versuch (bzw. Versuchsschwelle) und Vollendung unmöglich.
9 Nicht von Art. 38 GwG erfasst sind das Nichteinhalten der Sorgfaltspflichten für Händler gemäss Art. 8a GwG sowie das Nichterfüllen der Pflichten gegenüber der Revisionsstelle i.S.v. Art. 15 Abs. 3 GwG, inklusive des Erteilens von Falschauskünften und der Nichtherausgabe von Unterlagen oder Informationen.
III. Subjektiver Tatbestand
A. Vorsatz (Abs. 1)
10 Gemäss Art. 38 Abs. 1 GwG wird bestraft, wer vorsätzlich die Pflicht nach Art. 15 GwG verletzt, ein Revisionsunternehmen zu beauftragen. Notwendig ist somit ein Vorsatz, der zumindest einen Eventualvorsatz darstellt, d.h. der Händler muss sich dazu entschliessen, untätig zu bleiben, indem er die Verwirklichung der Tat für möglich hält und diese in Kauf nimmt. Der (Eventual)Vorsatz muss sich auf alle objektiven Tatbestandsmerkmale beziehen, d.h. der Täter muss in Bezug auf seine Qualifikation als Händler, das Bestehen der Prüfpflicht und die Nichterfüllung der Beauftragungspflicht Vorsatz haben.
B. Irrtümer
11 Die folgenden Irrtümer sind möglich:
a) Der Täter erkennt die Situation nicht, die die Anwendbarkeit von Art. 38 Abs. 1 GwG auslöst. Diesfalls handelt es sich um einen Sachverhaltsirrtum, der eine Strafe nach Art. 38 Abs. 1 GwG ausschliesst.
b) Der Täter erkennt nicht, obwohl er den Sachverhalt korrekt erfasst, dass er Art. 15 GwG unterliegt. Diesfalls handelt es sich um einen Gebotsirrtum.
c) Der Täter kennt das Verbot nicht (sog. Verbotsirrtum). Dem potenziellen Täter müssen die Verweisnormen (Verweiskette von Art. 38 GwG zu Art. 15 GwG zu Art. 8a GwG) zumindest vom Ungerechtigkeitsgehalt her bekannt sein. Aufgrund des generellen Misstrauens gegenüber Bargeldtransaktionen und der öffentlichen Mediendebatte um entsprechende Sorgfaltspflichten der Händler dürfte ein Verbotsirrtum kaum vorkommen.
C. Fahrlässigkeit (Abs. 2)
12 Gemäss Art. 38 Abs. 2 GwG wird bestraft, wer sich eine Unterlassung der Pflicht i.S.v. Art. 15 GwG zu schulde kommen lässt, dies aber fahrlässig tut. Fahrlässigkeit kann bedeuten, dass der Täter (i) die Folgen seines Verhaltens aus pflichtwidriger Unvorsichtigkeit nicht bedenkt (sog. unbewusste Fahrlässigkeit). Pflichtwidrig heisst, dass der Täter die Vorsicht missen lässt, zu der er nach den Umständen und seinen persönlichen Verhältnissen verpflichtet wäre.
IV. Kritik am Tatbestand
13 Die Ausgestaltung von Art. 38 GwG wird durch Stimmen aus der Lehre als einerseits zu kurz greifend, andererseits als über das Ziel hinausschiessend kritisiert.
14 Die oben aufgeführten Kritikpunkte aus der Literatur sind u.E. grundsätzlich nachvollziehbar. Es dürfte in der Praxis jedoch kaum vorkommen, dass sich ein Händler, der bewusst die Pflichten verletzt hat, prüfen lässt. Die Strafbarkeit der Nichtbeauftragung einer Revisionsstelle scheint ein gesetzgeberischer Kompromiss (siehe hierzu oben, N. 1), der einige unerwünschte (wohl durch den Gesetzgeber nicht bedachte) Konsequenzen nach sich zieht. Die Frage, ob es überhaupt einer Strafbarkeit bedarf, ist u.E. berechtigt, insbesondere in Bezug auf das Fahrlässigkeitsdelikt i.S.v. Art. 38 Abs. 2 GwG.
V. Strafdrohung
15 Ein Händler, der vorsätzlich die Pflicht nach Art. 15 GwG verletzt, ein Revisionsunternehmen zu beauftragen, wird mit Busse bis zu 100 000 Franken bestraft. Handelt er fahrlässig, so wird er mit Busse bis zu 10 000 Franken bestraft. Sowohl der Vorsatz- als auch der Fahrlässigkeitstatbestand sind somit als Übertretungen gemäss Art. 103 ff. StGB ausgestaltet. In der Literatur wird kritisiert, dass die starke Abstufung der Strafdrohungen (bis zur zehnfachen Bussenhöhe bei Vorsatz im Vergleich zur Fahrlässigkeit) dem Grenzbereich zwischen Eventualvorsatz und Fahrlässigkeit zu wenig Rechnung trage.
16 Wenn eine Busse von höchstens 50 000 Franken in Betracht kommt (und die Ermittlung der strafbaren Personen Untersuchungsmassnahmen bedingt, welche im Hinblick auf die verwirkte Strafe unverhältnismässig wären) kann der Geschäftsbetrieb zur Bezahlung der Busse verurteilt werden.
VI. Konkurrenzen
17 Wenn ein Händler sowohl die Prüfpflicht nach Art. 15 GwG als auch die Meldepflicht nach Art. 9 Abs. 1bis GwG verletzt, so macht er sich gemäss Art. 37 und Art. 38 GwG strafbar. Die beiden Delikte stehen in echter Realkonkurrenz zueinander.
VII. Verjährung
18 Die Verfolgungsverjährung tritt nach sieben Jahren ein (Art. 52 FINMAG). Die Vollstreckungsverjährung tritt hingegen gemäss Art. 11 Abs. 4 VStrR nach fünf Jahren ein. Art. 38 GwG ist ein Dauerdelikt, deshalb beginnt die Verjährung erst dann zu laufen, wenn die Verletzung von Art. 38 GwG aufhört (d.h. sobald keine Pflicht mehr besteht, gemäss Art. 15 GwG eine Revisionsstelle zu mandatieren, oder ein Revisionsunternehmen [verspätet] eingesetzt wird).
VIII. Versicherbarkeit
19 In der Praxis stellt sich teils die Frage, ob Bussen nach GwG durch Versicherungen (z.B. Berufs- oder Organhaftpflichtversicherungen, welche reine Vermögensschäden und keine Sach- oder Personenschäden decken) abgedeckt werden können. Dies ergibt sich insbesondere aus dem Umstand, dass viele Versicherer Deckungen für Strafen und Bussen, welche gegenüber einem Organ (Organhaftpflichtversicherung) oder einem Mitarbeitenden (Berufshaftpflichtversicherung) verhängt wurden, anbieten. Diese Deckungserweiterungen stehen unter dem Vorbehalt, dass die Versicherung solcher Strafen und Bussen rechtlich zulässig ist. Im Gegenzug schliessen gewisse Versicherer in ihren Versicherungsbedingungen Strafen oder Bussen explizit aus.
20 In den Grenzen der zwingenden Bestimmungen des VVG sowie der Inhaltsschranken gemäss Art. 19 Abs. 2 und Art. 20 Abs. 1 OR i.V.m. Art. 100 VVG sind die Versicherer in der Gestaltung ihrer Verträge grundsätzlich frei.
21 Gemäss Rechtsprechung ist die Busse höchstpersönlicher Natur, weshalb sie einer vertraglichen Vereinbarung, welche einen Dritten verpflichtet, die Busse ganz oder teilweise zu bezahlen, nicht zugänglich, mithin i.S.v. Art. 20 Abs. 1 OR widerrechtlich ist.
22 Die ebenerwähnte Rechtsprechung lässt sich u.E. ohne Weiteres auf die Bussen gemäss Art. 38 GwG anwenden. Bussen gemäss Art. 38 GwG stellen keinen ersatzfähigen Vermögensschaden i.S.d. materiellen Haftpflichtrechts dar und begründen keinen Versicherungsfall der Organhaftpflicht- oder Berufshaftpflichtversicherung. Die Vereinbarung einer Einstandspflicht für Bussen gemäss Art. 38 GwG ist i.S.v. Art. 20 Abs. 1 OR widerrechtlich und folglich nichtig. Sie sind somit nicht versicherbar bzw. können nicht auf die Versicherung überwälzt werden. Ein entsprechender Entschädigungsleistungsanspruch der Versicherungsnehmerin gegen die Versicherung wäre nicht durchsetzbar. Zudem sollten die Bussen gemäss Art. 38 GwG höchstpersönlich bleiben, da andernfalls die Straffunktion vereitelt würde. Eine allfällige Übernahme durch die Versicherung könnte u.U. als strafrechtlich relevante Begünstigung gemäss Art. 305 StGB qualifiziert werden.
Dieser Beitrag gibt die persönliche Meinung der Autorenschaft wieder und bindet ihre Arbeitgeber nicht.
Literaturverzeichnis
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Hilf Marianne, Kommentierung zu Art. 38, in: Kunz Peter V./Jutzi Thomas/Schären Simon (Hrsg.), Stämpflis Handkommentar zum Geldwäschereigesetz (GwG), Bundesgesetz vom 10.10.1997 über die Bekämpfung der Geldwäscherei und der Terrorismusfinanzierung, Bern 2017 (zit. SHK-Hilf, Art. 38 GwG).
Hutzler Doris, Strafrechtliche Verantwortlichkeit des Compliance Officers – it’s happening!, in: Jean-Richard-dit-Bressel Marc/Zollinger David (Hrsg.), EIZ, 14. Schweizerische Tagung zum Wirtschaftsstrafrecht: Tagungsband 2023, Zürich 2024, S. 13–39 (zit. Hutzler, Verantwortlichkeit).
Nagel Thomas, Der persönliche und sachliche Geltungsbereich des schweizerischen Geldwäschereigesetzes: Mit rechtsvergleichenden Hinweisen zu internationalen Standards, dem Recht der Europäischen Union und dem deutschen Recht, Zürich et al. 2020 (zit. Nagel).
Mráz Michael, Kommentierung zu Art. 38, in: Hsu Peter Ch./Flühmann Daniel (Hrsg.), Basler Kommentar Geldwäschereigesetz, Basel 2021 (zit. BSK-Mráz, Art. 38 GwG).
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Zulauf Urs/Hutzler Doris, Der begründete und der einfache Verdacht: Ein Vorschlag zur Reform des Geldwäschereimeldewesens in der Schweiz, recht 4 (2019), S. 221–239 (zit. Zulauf/Hutzler, recht 2019).
Materialienverzeichnis
Amtliches Bulletin Nationalrat 2014, abrufbar unter https://www.parlament.ch/centers/documents/de/NR_4916_1412.pdf, besucht am 31.8.2024 (zit. AB 2014 NR 2014).
Amtliches Bulletin Ständerat 2014, abrufbar unter https://www.parlament.ch/centers/documents/de/SR_4916_1412.pdf, besucht am 31.8.2024 (zit. AB 2014 SR).
Botschaft zur Umsetzung der 2012 revidierten Empfehlungen der Groupe d’action financière (GAFI), BBl 2014 605 ff. (zit. Botschaft GAFI 2013).
EXPERTsuisse, Ausgewählte Fragen und Antworten zu den Auswirkungen der Anpassungen des Geldwäschereigesetzes auf die Prüfung von Händlerinnen und Händlern, 23.6.2016 (zit. EXPERTsuisse).
Fussnoten
- Vgl. Botschaft GAFI 2013, S. 693 f.
- Vgl. AB 2014 SR, S. 1335; AB 2014 NR, S. 2322 f. Zu den Gründen siehe statt Vieler BSK-Mráz, Art. 38 GwG N. 1 m.w.H. auf parlamentarische Debatten usw.
- Siehe dazu auch AB 2014 SR, S. 1178 ff., wo die Debatte und die Vorstösse von Ständerat, Nationalrat und Bundesrat aufgezeigt werden.
- BSK-Mráz, Art. 38 GwG N. 2; SHK-Hilf, Art. 38 GwG N. 2.
- SHK-Hilf, Art. 38 GwG N. 6; BSK-Mráz, Art. 38 GwG N. 4.
- BSK-Mráz, Art. 38 GwG N. 7. Die anderen in Art. 21 Abs. 1 VStrR genannten Varianten (Freiheitsstrafe, freiheitsentziehende Massnahme oder eine Landesverweisung) kommen bei Art. 38 als blosse Übertretung nicht in Frage, vgl. ebenda.
- SHK-Hilf, Art. 38 GwG N. 7 und 17; BSK-Mráz, Art. 38 GwG N. 11; Ramelet, SZW 2016, S. 78 ff.
- BSK-Mráz, Art. 38 GwG N. 12 f.
- SHK-Hilf, Art. 38 GwG N. 10; BSK-Mráz, Art. 38 GwG N. 14.
- SHK-Hilf, Art. 38 GwG N. 11.
- SHK-Hilf, Art. 38 GwG N. 12.
- SHK-Hilf, Art. 38 GwG N. 15; BSK-Mráz, Art. 38 GwG N. 9.
- BSK-Mráz, Art. 38 GwG N. 9.
- SHK-Hilf, Art. 38 GwG N. 16; BSK-Mráz, Art. 38 GwG N. 10.
- Art. 38 GwG ist eine sog. «Blankettnorm», da sich alle objektiven Tatbestandsmerkmale aus einer anderen Norm ergeben. Art. 15 GwG wiederum verweist auf Art. 8a GwG. Blankettnormen stehen im Konflikt mit dem Legalitätsprinzip, sind jedoch gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung zulässig: BGer 6B_385/2008 vom 21.7.2008 E. 3; BGer 2C_98/2013 vom 29.7.2013 E. 6; vgl. hierzu im Detail BSK-Mráz, Art. 38 GwG N. 5.
- SHK-Hilf, Art. 38 GwG N. 9 und 17.
- SHK-Hilf, Art. 38 GwG N. 19; BSK-Mráz, Art. 38 GwG N. 16.
- BSK-Ramelet, Art. 15 N. 13.
- EXPERTsuisse, S. 8; OFK-Wyss, Art. 15 GwG N. 2.
- BSK-Mráz, Art. 38 GwG N. 16; SHK-Hilf, Art. 38 GwG N. 20.
- Vgl. Art. 50 Abs. 1 FINMAG i.V.m. Art. 2 VStrR i.V.m. Art. 105 Abs. 2 StGB; SHK-Hilf, Art. 38 GwG N. 20.
- SHK-Hilf, Art. 38 GwG N. 29; BSK-Mráz, Art. 38 GwG N. 3.
- BSK-Mráz, Art. 38 GwG N. 3.
- Siehe zum Ganzen: SHK-Hilf, Art. 38 GwG N. 21; BSK-Mráz, Art. 38 GwG N. 17.
- SHK-Hilf, Art. 38 GwG N. 22.
- Art. 50 Abs. 1 FINMAG i.V.m. Art. 2 VStrR i.V.m. Art. 13 Abs. 1 StGB.
- Art. 50 Abs. 1 FINMAG i.V.m. Art. 2 VStrR i.V.m. Art. 13 Abs. 2 StGB.
- Art. 50 Abs. 1 FINMAG i.V.m. Art. 2 VStrR i.V.m. Art. 21 StGB.
- Siehe zum Ganzen: SHK-Hilf, Art. 38 GwG N. 23.
- BSK-Mráz, Art. 38 GwG N. 5; BSK-Ramelet, Art. 15 GwG N. 18.
- Art. 50 Abs. 1 FINMAG i.V.m. Art. 2 VStrR i.V.m. Art. 12 Abs. 3 StGB.
- SHK-Hilf, Art. 38 GwG N. 24.
- Siehe zum Ganzen: SHK-Hilf, Art. 38 GwG N. 2.
- SHK-Hilf, Art. 38 GwG N. 5.
- BSK-Mráz, Art. 38 GwG N. 2.
- Siehe zum Ganzen: SHK-Hilf, Art. 38 GwG N. 3 f.; in diesem Sinne auch BSK-Mráz, Art. 38 GwG N. 2.
- In diesem Sinne in Bezug auf Art. 37 Abs. 2 (fahrlässige Verletzung der Meldepflicht): Zulauf/Hutzler, recht 2019, S. 239.
- Vgl. Nagel, Rz. 269 und 271.
- Vgl. in diesem Sinne auch SHK-Hilf, Art. 38 GwG N. 28; BSK-Mráz, Art. 38 GwG N. 21.
- SHK-Hilf, Art. 38 GwG N. 27.
- SHK-Hilf, Art. 38 GwG N. 4.
- BSK-Mráz, Art. 38 GwG N. 20.
- Gl.M. SHK-Hilf, Art. 38 GwG N. 30; BSK-Mráz, Art. 38 GwG N. 21; a.M. BSK-Ramelet, Art. 15 N. 17 (keine Konkurrenz, Art. 38 könne aber kumulativ zu einer Sanktionierung nach Art. 37 hinzutreten).
- BGE 136 IV 188 E. 6 S. 190 ff.
- Statt vieler vgl. die Darstellung der Kritik bei Hutzler, Verantwortlichkeit, S. 15 ff. m.w.H.
- Siehe zum Ganzen: SHK-Hilf, Art. 38 GwG N. 28 ff.
- BSK-Mráz, Art. 38 GwG N. 22 (vgl. die ähnliche Debatte zu Art. 37, dargestellt bei BSK-Garbarski/Macaluso, Art. 37 N. 53).
- BSK-Mráz, Art. 38 GwG N. 8.
- BSK-Specogna, Art. 100 Abs. 1 VVG N. 10.
- BGE 86 II 71 E. 4 S. 75 f.
- BGE 86 II 71 E. 4 S. 75 f.
- BGE 134 III 59 E. 2.4 S. 66 f.
- BSK-Specogna, Art. 100 Abs. 1 VVG N. 10.
- Die Versicherbarkeit bejahend Eckert, Datenschutzverstösse, Ziff. III.
- Rosenthal/Gubler, SZW 2021, S. 53.
- Tatbestandsmässigkeit gemäss Art. 305 StGB ablehnend: BSK-Delnon/Rüdy, Art. 305 StGB N. 20, m.w.H.; bejahend u.a.: PK-Trechsel/Pieth, Art. 305 StGB N. 11.
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